Oberschenkelstraffung: Risiken, Komplikationen und Heilung

Oberschenkelstraffung

Allgemeine Operationsrisiken

Eingriffe unter Vollnarkose bergen naturgemäß Risiken, die jedoch bei professioneller Durchführung des Eingriffs und einer sorgfältigen Anästhesieüberwachung selten zu Komplikationen führen. Zu diesen allgemeinen Operationsrisiken zählen vor allem Embolien und Thrombosen, denen Sie am besten vorbeugen, indem Sie konsequent die Verhaltensregeln befolgen, die Sie zur Operationsvorbereitung erhalten haben. Verzichten Sie unbedingt auf bestimmte Genussmittel und Arzneien, die Sie im Beratungsgespräch detailliert aufgelistet bekommen.

Blutergüsse und Schwellungen sind normale Operationsfolgen, die normalerweise innerhalb weniger Tage von allein abheilen. Taubheitsgefühle und Schmerzen im Operationsfeld sind ebenfalls nicht vermeidbar, können aber gut behandelt werden. Auch das Infektionsrisiko ist ein normales Operationsrisiko, das bei einer größeren Oberschenkelstraffung wegen der Narbenlänge ansteigt. Ebenfalls durch die Länge der Operationsnarben begründet erhöht sich das Risiko schwerer Wundheilungsstörungen nach der operativen Straffung der Oberschenkel. Allerdings spielen hier auch genetische Faktoren eine Rolle. Besprechen Sie am besten mit Ihrem Chirurgen möglicherweise zu intensivierende Narbenpflegemaßnahmen, falls in Ihrer Familie eine Neigung zur Keloidbildung bekannt ist.

Spezifische Risiken und Komplikationen der Oberschenkelstraffung

Bei der Oberschenkelstraffung besteht ein erhöhtes Risiko starker Blutungen während des operativen Eingriffs. Aus diesem Grund hat Ihnen Ihr Chirurg möglicherweise im Beratungsgespräch eine Eigenblutspende empfohlen, damit das OP-Team nötigenfalls während der Operation auf Ihr eigenes Blut für die Transfusion zurückgreifen kann.

Bei der Wundversorgung sollten Sie darauf achten, dass in der Klinik und später zu Hause nur Produkte zum Einsatz kommen, auf die Sie nicht allergisch reagieren. Für allergenhaltige Pflaster und Wundsalben gibt es mittlerweile guten Ersatz, allerdings sollten Sie vor der Operation unbedingt auf bekannte Allergien hinweisen. Diese Maßnahme trägt zur zügigen und komplikationslosen Wundheilung bei. So steigt Ihre Wahrscheinlichkeit, eine kosmetische und kaum sichtbare Narbe als Erinnerung an die Oberschenkelstraffung zurückzubehalten. Im Normalfall sollte etwa ein halbes Jahr nach der Operation das endgültige Ergebnis des plastischen Eingriffs erreicht sein und Ihre Schmerzen sowie mögliche Empfindungsstörungen im Operationsgebiet müssten überwunden sein.

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