Oberschenkelstraffung: Kosten, Preise und Kostenübernahme

Oberschenkelstraffung

Individueller Kostenvoranschlag als Beitrag zur Transparenz

Als grobe Orientierung für die Abschätzung realistischer Preise für eine Oberschenkelstraffung können Ihnen die Angaben der Fachverbände dienen, nach denen Sie mit Preisen um die 5000 bis 6000 Euro rechnen müssen. Sollten Sie günstigere Angebote für die Oberschenkelstraffung recherchieren, achten Sie auf jeden Fall auf die Qualifikation des ausführenden Chirurgen und die im Angebot enthaltenen Leistungen. Der Kostenvoranschlag sollte detailliert Auskunft geben über sämtliche Kostenstellen, die für eine modellierende Operation anfallen. Dazu gehören

  • Arzttermine zur Beratung, Voruntersuchung und Nachsorge,
  • Kosten des Eingriffs inklusive des zusätzlichen Fachpersonals,
  • Kosten für Verpflegung und Einzelzimmer beim Klinikaufenthalt sowie
  • Preise für notwendige Wundbehandlungstherapien und Materialien wie Salben, Verbandmaterial und Kompressionsstrümpfe.

Wenn Sie auf Nachfrage Pauschalpreise genannt bekommen, sind Sie vor Überraschungen erst sicher, wenn Sie sich die Leistungen des Pauschalpakets schriftlich zusichern lassen.

Anhaltender Operationserfolg als indirekte Kostensenkung

Sie können die Oberschenkelstraffung als längerfristiges Projekt betrachten. Wenn Sie vor der Operation optimale Voraussetzungen geschaffen haben, indem Sie Ihr Wunschgewicht erreicht und eine durchschnittliche körperliche Fitness mit Sport und Alltagsbewegung erarbeitet haben, ist eine gute Grundlage für einen bis zu zehn Jahre anhaltenden Operationserfolg gelegt. Wenn Sie darüber hinaus nach der erfolgreichen Operation auf gesunde Ernährung, ausreichend körperliche Bewegung und intensive Hautpflege achten, bleibt Ihnen die verbesserte Figur mit Sicherheit lange erhalten. So sparen Sie potentielle Folgeeingriffe und optimieren das Preis-Leistungs-Verhältnis Ihrer Oberschenkelstraffung.

Keine Kostenübernahme für kosmetische Operationen

Auch als Folgeoperation einer von der Krankenkasse geförderten Gewichtsreduktion ist die Oberschenkelstraffung kein übernahmefähiger Eingriff. Die privaten und gesetzlichen Krankenkassen übernehmen grundsätzlich keine Operationen, die rein ästhetischen Zwecken dienen. Die Oberschenkelstraffung kann aus diesem Grund nicht übernommen oder bezuschusst werden. In solchen Fällen werden auch durch den straffenden chirurgischen Eingriff verursachte Folgebehandlungen nicht von den Krankenkassen getragen. Sollten Sie also beispielsweise unter Narbenfehlentwicklungen leiden, die nur durch eine weitere Operation zu beseitigen sind, müssen Sie auch diese Kosten tragen.

Mehr Informationen: Anbieter | Ablauf | Risiken | Nachsorge | Kosten

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