Oberschenkelstraffung

Oberschenkelstraffung

Die Oberschenkelstraffung gehört innerhalb des Gesamtangebots plastischer Operationen zu den eher selten nachgefragten Eingriffen. Dennoch ist der Wunsch nach einer Verbesserung der Körperkontur in jedem Fall ein ernstzunehmendes Anliegen. Mangelnde Bewegung, Hautalterung oder eine starke und zügige Gewichtsreduktion können zu einem hängenden Gewebeüberschuss am Oberschenkel führen, der bei Betroffenen das Selbstwertgefühl mindert.

In der Regel ist die Oberschenkelstraffung der letzte Schritt nach einer Gewichtsreduktion, wenn alle Alternativen der Hautregeneration wie eine intensivierte Hautpflege, durchblutungsfördernde kalte Güsse der Beine, Massagen und Sport ausgeschöpft sind. Ziel ist es, durch die operative Entfernung überschüssigen Fett- und Hautgewebes und modellierender Techniken harmonischere Körperproportionen herzustellen.

Kliniken und Anbieter

Sie sollten im Interesse Ihrer Sicherheit für Ihre Oberschenkelstraffung nur einem Facharzt vertrauen, der die standardisierte Facharztausbildung zum "Facharzt für Plastische Chirurgie" oder zum "Facharzt für Plastische und Ästhetische Chirurgie" durchlaufen hat. Ein idealer Startpunkt für Ihre Arztsuche ist eine von einem bekannten Facharztverband auf Anfrage zur Verfügung gestellte Arztliste. Bei den Verbänden erhalten Sie außerdem praktische Checklisten zur Arztbewertung und hochwertige Patienteninformationen.

Ablauf und Methoden

Die Oberschenkelstraffung erfolgt grundsätzlich in Allgemeinnarkose und ist mit einem mehrtägigen Klinikaufenthalt verbunden. Im Beratungsgespräch wird Ihnen Ihr behandelnder Arzt genau die für Ihre Ausgangssituation optimale Schnittführung, die in der Regel an der Schenkelinnenseite und parallel der Leisten verläuft, erklären. Sprechen Sie bei diesem Termin auch die Realisierung kosmetischer Narben an.

Komplikationen und Risiken

Wie jeder operative Eingriff birgt auch die Oberschenkelstraffung Narkose- und Infektionsrisiken sowie die Gefahr von Wundheilungsstörungen. Wegen des Umfangs einer straffenden Oberschenkeloperation sind als spezifische Komplikationen vor allem ein potentiell sehr hoher Blutverlust während des Eingriffs und postoperative Gefühlsstörungen im Operationsfeld zu beachten.

Nachsorge

Wegen der Länge der Wunden ist direkt nach der Operation eine sorgfältige Wundpflege eine wichtige Maßnahme, um einen optimalen Operationserfolg zu erzielen. Mittelfristig müssen Sie zur Vermeidung von Narbenproblemen besonderes Augenmerk auf die Haut- und Narbenpflege richten. Mit Sport und physikalischen Therapien können Sie die Kontur Ihrer neu modellierten Oberschenkel lange erhalten.

Kosten und Preise

Die Kosten für eine Oberschenkelstraffung liegen je nach Aufwand bei bis zu 6000 Euro. Hinzu kommen Kosten für den Klinikaufenthalt und Heilmittel. Eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen ist unwahrscheinlich. Oberschenkelstraffungen gelten als rein kosmetische Eingriffe und sind daher nicht übernahmefähig. Im Gegenteil sollten Sie potentielle Folgekosten für die Behandlung von Komplikationen vorsichtshalber in Ihre Kalkulation einbeziehen.

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